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Unser Ernährungs- und Gesundheitsprogramm

Wir füttern unsere Hunde so natürlich wie möglich

Seit Jahrzehnten sind wir von einer gesunden, qualitativ hochwertigen Mischkost in Form von Frischfütterung überzeugt. Der Hauptanteil besteht aus Rohfleisch mit Gemüse, Obst, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und hochwertigen Ölen. Sehr wichtig ist uns die Abwechslung aller Zutaten, denn der Wolf bekommt auch nicht regelmäßig nur wildes Huhn vor die Nase, sondern frisst vom Großwild bis zur Maus über deren Magen- und Darminhalt (Gräser, Vitamine, etc.) bis zu Beerenfrüchten, Würmer und Insekten alles, was die Gelegenheit und die Saison hergibt.

Immer das gleiche Fertigfutter oder täglich nur "Rindfleisch mit Hundeflocken", vielleicht noch über Jahre hinweg, kann auf Dauer nicht gesund sein. Hunde leiden mittlerweile an den gleichen Zivilisationskrankheiten wie wir Menschen und viele Ursachen liegen in der Ernährung begründet.

Eine gesunde Mischung bekam auch schon unser erster Pudel vor 40 Jahren. Seither haben wir viel dazu gelernt und unsere eigenen Erfahrungen gesammelt und mit Überzeugung alle "Hypes" von Dosen- und Trockenfutter links liegen gelassen. Wir sehen diese weiterhin nur als seltene Ausnahme. Den Welpen zeigen wir von allem etwas, jedoch nur mit hochqualitativen Produkten, die frei von Tiermehlen und Nebenerzeugnissen sind.

In den 90-igern wurde unsere Afghanenhündin Shila schwer krank. Nach vielen aufgesuchten Ärzten und einer angedrohten, lebenslangen Cortisongabe, konnte uns letztendlich eine Homöopathie-Tierärztin helfen. Die Hündin war auf Rindfleisch, aber besonders stark auf Weizen und Roggen allergisch. Damals waren Nahrungsmittelallergien beim Hund noch weitestgehend unbekannt und wenn, dann wusste man nur von Fleisch und nur mit Symptomen bei Haut und Haar. Nach einem Jahr des Leidens, war sie innerhalb 14 Tagen (!), dank gezielter Ernährung wieder gesund.

Seither verzichten wir auch auf herkömmliche "Hundeflocken", Weizen, Roggen, Gerste, Mais und auch Nudeln. Ausnahmen machen wir bei Dinkelvollkornmehl und Haferflocken, welche wir für's Leckerli backen verwenden.
Den besten Ersatz fanden wir damals in Hirse und den sogenannten Pseudogetreidearten Quinoa, Amaranth, Buchweizen. Diese gibt es heutzutage auch schon fütterungsfertig in gepoppter Form.

 

"Mein Hund gesund durch FrischFütterung" von Martina Balzer

In diesem Buch aus dem Müller Rüschlikon Verlag haben wir unsere Art der Fütterung sehr gut und ausführlich beschrieben wieder gefunden. Mittlerweile gibt es eine gute Anzahl von Büchern, aber dieses passt am besten für uns.

 

Fleisch

Fleisch geben wir grundsätzlich roh, nur manchmal leicht überkocht. Wir kaufen den Hauptanteil im Lebensmittelhandel. Mit Aktionen ist dies oft günstiger als im Tierfachgeschäft. Kopffleisch, grüne Pansen und Geflügel holen wir uns bei unseren,  im Ort ansässigen, Fleischverarbeitern. Wenn möglich holen wir uns ein ganzes Lamm direkt vom Bauern. Bei Fisch vertrauen wir in letzter Zeit eher unseren einheimischen Süßwasserfischen. Hirsch- und anderes Wildfleisch verfüttern wir roh nur nach vorherigem Einfrieren oder leicht überkocht (Parasiten, Viren).

  • Fleischsorten: Rind, Lamm, Pute, Hirsch, Huhn, Hase, Süßwasserfisch
  • Innereien: vom Junglamm mit Ausnahme von Kutteln/Pansen (Rindermagen)
  • Trockenfleisch: Ochsenziemer, Kutteln, Rinderlunge, Hasenohren, getr. Süßwasserfische (auf Qualität achten!)
  • Knochen: nur roh! Wir verfüttern Hühnerhälse, Kalbsschwänze, Knorpeln und Lammrippen
  • Leckerlis: Selbstgebackene und ein paar wenige getrocknete in guter Qualität vom Handel

Milchprodukte

Wir behandeln diese in der Fütterung wie Fleisch. Topfen (Quark), Joghurt, Hüttenkäse, Ricotta, Buttermilch, Butter, Schlagobers (Sahne). Bitte Vorsicht - viele Hunde (und andere Säugetiere/Menschen) vertragen die Laktose nach der Säugezeit nicht mehr. Unsere Pudel haben keine Probleme damit und lieben diese Abwechslung.

Gemüse

Wir verwenden gerne Salat, Zucchini, Stangensellerie, Karotten, Zucchini, rote Rüben (Beete), Gurke. Wenn möglich sollte das Gemüse kurz schonend gedünstet/dampfgegart werden. Damit erreicht man eine höchstmögliche Aufnahme der Inhaltsstoffe.

Roh eignen sich Karotten, Zucchini, rote Paprika (bitte nie die grüne verfüttern!)
Vermeiden sollte man blähendes Gemüse wie die meisten Kohlarten, Fisolen und Bohnen. Erbsen und Fisolen sind oft in gefrorenen Gemüsemischungen enthalten. Bitte diese nie roh verfüttern! Für stressigere Zeiten, ist es praktisch gleich eine Wochenration zu garen und portionsweise einfrieren.

Wer, wie wir in der glücklichen Lage ist einen eigenen Bio-Gemüsegarten zu haben, kann seinen Hunden immer eine gesunde und kostengünstige Abwechslung bieten. Vor allem für die Welpen kommt für uns nur eigenes Gemüse in den Napf.  

Obst

Unsere Pudel fressen gerne Äpfel, Birnen, Bananen, Himbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren. Bis auf die Bananen und Birnen haben wir alles im eigenen Garten ausreichend vorhanden. Wir verfüttern auch hier saisonal.

Kräuter & Co von der Wiese

Das Frühjahr beginnt mit Bärlauch. Unsere Pudel lieben ihn! Bald gibt es dann Vogelmiere, Löwenzahn, Gänseblümchen, Veilchen, gefolgt von Spitzwegerich und gemeiner Schafgarbe.
Informieren Sie sich anhand (Wild-)Kräuterbüchern und verfüttern Sie nur jene, bei denen Sie sich sicher sind. Bei Gewürzkräutern kann man auch ein wenig Salbei und Petersilie anbieten.
Wir empfehlen von einem Kraut nie zuviel und nie ständig zu geben. Die Dosis und Abwechslung macht es aus. 
Kräuter geben wir roh in fein gehakter Form.
 

  

Getreide

Wir füttern keinen Weizen, Roggen, Gerste oder Mais. An Getreide geben wir Hirse, Dinkelreis, Haferflocken, manchmal Einkornreis, normalen Reis und Kamut. Der Hauptanteil besteht aus den Pseudogetreidesorten Quinoa, Amaranth und Buchweizen. Es gibt alle drei auch in praktisch gepoppter Form. Besonders Buchweizen lieben unsere Pudel sehr.



Mineralstoffe, Vitamine, Öle und Sonstiges

Vitamine kommen bei uns hauptsächlich aus frischen Nahrungsmittel und roher Leber/Innereien. Wir sind nicht so begeistert von syntetischen Vitaminen. Es scheint, als gäbe es nichts mehr ohne "gesunde" Vitamine zu kaufen. Ein Zuviel ist nicht gut und vor allem nicht notwendig. Die Nahrung muss nicht täglich mit Vitaminen und Mineralstoffen vollgestopft werden. Wir betrachten die Ernährung unserer Hunde in einem zirka 3-4 wöchigem Rahmen. In diesem Zeitraum sollten sie alle benötigten Nahrungsmittel und Ergänzungen in ausgewogener und so natürlich wie möglicher Form bekommen. 

Es gibt, speziell in der "BARF-Abteilung", gute Produkte mit einer ausgewogenen Mischung von Phosphor und Kalzium. Wir geben zur Zeit gerne "Naturreines Knochenmehl" von Grau, "Schindele's Mineralien" und "Barfer's Best". Wir wechseln auch diese Dinge gerne ab und suchen immer wieder nach neuen.   

Bei Ölen sind wir gegen den Trend von Lachsöl nicht so begeistert. Die Schwermetallbelastung der Meere ist schon zuviel geworden und nicht alle unsere Pudel sind von dem Geschmack begeistert. Wir verwenden gerne Leinöl und Leindotteröl. Abwechselnd gibt es Nachtkerzenöl, Distelöl, Borretschöl, Schwarzkümmelöl und hochwertiges Sonnenblumenöl

Als sonstige gesunde Beigaben zum Futter verwenden wir Kokosflocken, Haselnüsse, Walnüsse, Mineralstoffe, grüne Tonerde, zum Obst etwas Honig, Propolis und getrocknete Hagebutte. Wir sind immer auf der Suche nach neuem.

Fertigfutter

Wenn Trockenfutter, dann nur getreidefreies z.B. Wolfsblut "Wild Duck". Die Sorten mit "Süßkartoffeln" mögen unsere Pudel nicht. Gut finden wir auch "Orijen", wo das gesamte Huhn verarbeitet wird, was der "Beutetierfütterung" entspricht.
Bei Dosenfutter können wir "Fleischeslust" empfehlen. Es ist nicht in einer Metallverpackung, basiert aber auf dem gleichen Prinzip. "Terra Carnis" und die Produkte der Firma "Grau" sind ebenfalls empfehlenswert. Beachten Sie, dass manche Hunde Dosenfutter nicht so gut vertragen. Probieren Sie einfach einige der guten Produkte durch. Wenn Sie z.B. für den Urlaub Ihrem Pudel Fertigfutter geben wollen, gewöhnen Sie ihn rechtzeitig langsam zwischendurch daran.

Egal ob Sie als Ausnahme zu Trocken- oder Dosenfutter greifen wollen, achten Sie immer auf die Inhaltsstoffe. Geben Sie nichts, dass nur aus "-mehlen und/oder tierischen Nebenprodukten" besteht. Zum Glück reagieren die Hersteller langsam auf unsere Wünsche. Positiv betrachten wir auch den Trend zu "Mono-Protein". Das Eiweis kommt dann nur aus einer Quelle z.B. nur Huhn oder nur Fisch. Wir empfehlen auch, eine eher seltenere Fleischquelle zu wählen, weil Rind und Huhn jedem leicht als Frischfleisch zur Verfügung steht. Es gibt mittlerweile schon Sorten mit Elch, Rentier, Wild und viele mehr.

Wir bleiben mit Überzeugung bei unserer Art der Fütterung, stehen aber neuen Dingen und vor allem neuen Erkenntnissen offen gegenüber.

 

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